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Marie Jacquot

Marie Jacquot

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Dirigentin

Marie Jacquot sticht aus der Gruppe junger Dirigierbegabungen durch ihre Entdeckungsfreude im gesamten Repertoire und ihre konsequente Probenarbeit gepaart mit überbordender Lust am Musizieren heraus. Ihre Ausbildung startete sie mit einem Posaunenstudium in Paris, dem ein abgeschlossenes Dirigierstudium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien (Klasse U. Lajović), sowie weiterführende Studien bei N. Pasquet in Weimar und in diversen Meisterkursen (u.a. bei Sir Simon Rattle, Fabio Luisi und Zubin Mehta) folgten. Nach dem Erhalt diverser renommierter interationaler Stipendien ist Jacquot seit 2016 Stipendiatin des Dirigentenforums des Deutschen Musikrates.

Noch während ihres Studiums machte Marie Jacquot international auf sich aufmerksam, etwa als Assistentin von Peter Rundel für Karlheinz Stockhausens „Michaels Reise um die Erde“ im Rahmen des Lincoln Center Festivals in der Avery Fisher Hall NY mit dem Ensemble mu-sikFabrikKöln. Nach ihrem Diplomkonzert im Wiener Musikverein 2014 weitete Marie Jacquot ihre Dirigiertätigkeit aus: Sie war Assistentin von Simeon Pironkoff mit dem Ensemble PHACE bei einer Kooperation zwischen den Bregenzer Festspielen und Wien Modern, dirigierte beim Ö1-Musiksalon-Kompositionspreis der Österreichischen Nationalbank, assistierte beim Wiener Klangforum und debütierte mit dem Wiener Kammerorchester im Wiener Konzerthaus. 2016 war sie Assistentin von GMD Kirill Petrenko bei der Uraufführung von „South Pole“ an der Bayerischen Staatsoper, wo sie auch die musikalische Leitung für das Festspiel-projekt „Tonguecat“ übernahm.

Seit September 2016 ist Marie Jacquot erste Kapellmeisterin und Stellvertreterin des GMD am Mainfranken Theater Würzburg. Hier leitete sie bisher u.a. die Neuproduktionen „Nabucco“, „Jesus Christ Superstar“ und „Die Csardasfürstin“, die Wiederaufnahme von „Idomeneo“ sowie Vorstellungen von „Die Hugenotten“, „Die Entführung aus dem Serail“ und „Die lustigen Weiber von Windsor“. Parallel gastierte sie mit nachhaltigem Echo bei Orchestern wie den Münchner Symphonikern, dem Recreation-Orchester Graz, der Rheinischen Philharmonie Koblenz, dem Staatsorchester Darmstadt und dem Orchester des Theaters Gießen.

In naher Zukunft folgen ihre Debüts beim mdr-Musiksommer, beim Deutschen Sinfonieorchester Berlin, am Staatstheater Stuttgart und beim Orchestre de Chambre de Lausanne. Auch mit der Bayerischen Staatsoper verbindet sie weiterhin eine enge Zusammenarbeit; so wird sie im Rahmen der Münchner Opernfestspiele 2018 die Uraufführung von „Die Vorübergehenden“ von Nikolaus Brass leiten. Im März 2018 leitete sie bereits höchst erfolgreich ein Vorkonzert des Bayerischen Staatsorchesters im Rahmen seines New-York-Gastspiels.