Jakub Čizmarovič

Jakub Čizmarovič

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Solist

Klavier

wurde 1985 als Sohn eines Musikersehepaares in der Slowakei geboren und lebt in Köln. Erst mit knapp neun Jahren endeckte er seine Liebe zum Klavier, nahm dann aber eine rasante, von Wettbewerbserfolgen begleitete Entwicklung auf seinem Instrument: Bereits im Alter von 11 Jahren erhielt er erste Preise bei „Jugend musiziert” in der für seine Alterklasse höchsmöglichen Kategorie. Er war Finalist des „Steinway-Wettbewerbs” in Berlin und beim Internationalen Klavierwettbewerb „Carl Czerny” in Prag, Tschechien. Ebenso errang er den 1. Preis des „Grotrian-Steinweg-Wettbewerbs” in Braunschweig, bei dem ihm als ersten Teilnehmer überhaupt der „Karl-Heinz Kämmerling” Sonderpreis zuerkannt wurde. – 2001 erhielt Jakub den 1. Preis der Kategorie Klavier und dazu den Grand Prix des Gesamt – Wettbewerbes „International Musik Festa Ueda” der von der Nagano International Music Festa – Japan, ausgerichtet wurde. 2005 gewann er den ersten Preis beim internationalen Klavierwettbewerb „ 5. Premio Internazionale di interpretazione pianistica Giuliano Pecar”. Im November 2006 verlieh ihm der damalige Ministerpräsident Jürgen Rüttgers den „Förderpreis des Landes Nordrhein- Westfalen für junge Künstler“. 2012 nahm er am renommierten internationalen Wettbewerb “International Piano Competition – Citta di Pinerolo“ in Italien teil und errang außer dem dritten Preis auch den Publikums – Sonderpreis. Begegnungen mit Persönlichkeiten wie Valdimir Ashkenazy, Cyprien Katsaris, Zoltan Kocsis, Adam Fischer oder Gerd Albrecht ermöglichten ihm darüberhinaus die Erlangung weiterer wichtiger künstlerischer Impulse. Momentan absolviert er einen postgradualen Studiengang an der Universität „Mozarteum” Salzburg. Bereits als Dreizehnjähriger trat Jakub zu ersten Mal mit Orchester auf. Im Alter von sechzehn Jahren gab er sein Debüt in der Kölner Philharmonie, bei dem er in den Abonnement-Konzerten mit dem Gürzenich Orchester Köln unter der Leitung von James Conlon das erste Klavierkonzert von Frederic Chopin spielte. Trotz seines noch jungen Alters trat er bereits mit sehr vielen renommierten Orchestern auf: Gürzenich Orchester Köln, WDR Rundfunkorchester, Staatskapelle Halle, Westdeutsche Sinfonia, Norddeutsche Philharmonie Rostock, Kölner Kammerorchester, Bergische Symphoniker, Sinfonieorchester Aachen, Neubranderburger Philharmonie, Neue Philharmonie Westfalen, Nordwestdeutsche Philharmonie, Slowakische Philharmoniker, Rotterdam Philharmonic Orchestra sowie auch dem weltberühmten Chicago Symphony Orchestra. Er arbeitete mit zahlreichen namenhaften Dirigenten zusammen, unter anderem: James Conlon, Marcus Stenz , Marcus Bosch, Matthias Foremny, David Geringas, Hellmut Müller-Brühl, Stefan Soltesz, Peter Kuhn, Toshiyuki Kamioka, Dirk Joeres, Andras Ligeti, Leos Svarovsky, und Mario Kosik. Er war Gast bei vielen bedeutenden Musikfestivals: Ravinia Festival (USA), Festival Nagano (Japan), Music Festival Biarritz (Frankreich), Orpheo Festival (Niederlande), Klavierfestival Ruhr, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Best of NRW, Braunschweig Classix Festival, Classic young Stars (Berlin, Hamburg) Sommerclassics Rheinlandpfalz, (Deutschland) Merhmals bestritt er Konzerttourneen in Asien (Südkorea, China). Jakub war an mehreren Aufnahmen des Westdeutschen Rundfunks beteiligt. Eine Live – Einspielung mit Werken von Prokofiev ist in Frankreich erschienen und war auch als Beilage der auflagestärksten fanzösischen Zeitschrift für Musik erhältlich. Sein Debüt Album mit Werken von Schumann und Liszt wurde 2004 von „BMG Arte Nova Classics” veröffentlicht, dieses erhielt in der Fachzeitschrift FONO FORUM die Höchstwertung im Bereich Interpretation.