»ALLES BEETHOVEN«

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Mona Asuka
Elias Grandy

Sa / 26-Jan-2019 / 19.00 Uhr

»ALLES BEETHOVEN«

Sinfoniekonzert

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
• 3. Leonoren-Ouvertüre C-Dur op. 72 (1806)
• Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 C-Dur op. 15 (1795 – 1800)
• Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60 (1806)

Info/Karten:
Siegen / Apollo-Theater
Telefon: 02 71. 7 70 27 72 0
theaterkasse@apollosiegen.de
s://www.apollosiegen.de/karten

Einführungsvortrag: Di / 22-Jan-2019 / 18 Uhr
Museum für Gegemwartskunst Siegen

Dirigent: Elias Grandy
Solistin: Mona Asuka (Klavier)
Gefördert von der 

Als Ludwig van Beethoven mit dem Komponieren begann, stand die Klassik bereits dank so genialer Zeitgenossen wie Haydn und Mozart in voller Blüte. Somit war der Weg für Beethoven frei, neue Akzente setzen zu können.
Einige stilistische Merkmale aus seinem ersten Klavierkonzert erinnern noch an Mozart, aber allein schon die Besetzung mit Pauken, Klarinetten und Trompeten hatte es bis dahin nicht in einem solchen Solokonzert gegeben. Offenbar mangelte es ihm aber nicht an Respekt vor den hohen Qualitätsstandarts, die die Kollegen aufgestellt hatten : fünf Jahre lang feilte er immer wieder an dem Werk. Die Uraufführung spielte er noch selber – später verhinderte dies sein nachlassendes Gehör – und die Anekdote ist überliefert, dass er dabei alles auswendig einen halben Ton höher spielte, weil er bemerkte, dass der Klavierstimmer den Flügel einen halben Ton zu tief gestimmt hatte …
Noch kritischer ging er mit seiner einzigen Oper – Fidelio – um : »Dieses mein geistiges Kind hat mir vor allen anderen die größten Geburtsschmerzen, aber auch den größten Ärger gemacht«. Durch zahllose Korrekturen entstanden drei Versionen der kompletten Oper und darin vier Fassungen der Ouvertüre. Die dritte findet sich inzwischen häufig im Konzertsaal. Sie beinhaltet das berühmte Signal der Trompete, welches in der Oper die Ankunft des Ministers ankündigt, der die Knechtschaft beenden soll.
Beethovens vierte Sinfonie hatte andere »Geburtsprobleme«: eingeklemmt zwischen zwei berühmten Artgenossen, der wuchtigen Dritten, genannt Eroica, und der weltbekannten Fünften, der Schicksalssinfonie, kämpfte sie schnell gegen ein Schattendasein. Inhaltlich kann dies nicht begründet sein, Robert Schumann schätzte ihre Schlankheit und Felix Mendelssohn-Bartholdy wählte sie für sein Debütkonzert als Dirigent in Leipzig aus und reüssierte damit!