Sinfoniekonzert

Sinfoniekonzert

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Isabelle van Keulen
Marcus Bosch

So / 23-Sep-2018 / 19.00 Uhr

Sinfoniekonzert

S-KLASSIK

Jean Sibelius (1865 – 1957)
• Konzert für Violine und Orchester d-moll op. 47 (1903 – 04)

Maurice Ravel (1879 – 1937)
• »Alborada del Gracioso« (1905, orch. 1918)

Richard Strauss (1864 – 1949)
• Suite aus »Der Rosenkavalier« op. 59 (1945)

Info/Karten:
Siegen / Apollo-Theater
Telefon: 02 71. 7 70 27 72 0
theaterkasse@apollosiegen.de
s://www.apollosiegen.de/karten

Einführungsvortrag Di / 18-Sep-2018 / 18 Uhr Apollo-Theater mit Bruce Whitson

Dirigent: Marcus Bosch
Solistin: Isabelle van Keulen (Violine)
Gefördert von der     

Erneut laden die Sparkasse Siegen und die Philharmonie Südwestfalen zu einer glanzvollen und hochkarätig besetzten Eröffnung der sinfonischen Saison ein.
Die Komponisten des Abends haben eines gemeinsam: sie gelten als Meister in der Kunst des Orchestrierens. Dieses Attribut bestätigten einige Zeitgenossen jedoch nicht uneingeschränkt. Maurice Ravel reichte mehrere Male Werke ein, um den begehrten Rompreis zu erhalten. Von einem Jurymitglied ist die Meinung überliefert: »Herr Ravel mag uns wohl als rückständig ansehen, aber er darf uns nicht ungestraft für schwachsinnig halten«. Innovationen haben es manchmal schwer …
Richard Strauss erging es kaum besser, kein Geringerer als Kaiser Wilhelm II. sagte zu einem Intendanten : »Es tut mir leid, dass Strauss diese Salome komponiert hat, ich habe ihn sonst sehr gern, aber er wird sich damit furchtbar schaden«. Strauss wusste das zu kontern: »Von diesem Schaden konnte ich mir die Garmischer Villa kaufen.« Erfolgssicher war er sich bei seinem »Rosenkavalier«, schon als er die ersten Texte von Hugo von Hofmannsthal erhielt, schrieb er postwendend zurück: »Die Szene ist reizend, wird sich komponieren lassen wie Öl und Butterschmalz, ich brüte schon«.
Die Faszination über das Violinkonzert von Jean Sibelius ist bis heute ungebrochen, vereint es doch späte Romantik mit der ganz eigenen skandinavischen Tonsprache. Auch dieses Konzert hatte es zunächst nicht leicht, der Solist der Uraufführung »vergeigte« es im wahrsten Sinne des Wortes und so fiel die Komposition an diesem Abend bei Publikum und Presse durch.
Es braucht also einen Meister seines Faches. Wir sind fündig geworden und freuen uns, Isabelle van Keulen als Solistin erstmals bei der Philharmonie begrüßen zu dürfen!