SINFONIEKONZERT

SINFONIEKONZERT

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Ido Arad
Frederic Belli

Fr / 02-Nov-2018 / 20.00 Uhr

SINFONIEKONZERT

Leoš Janáček (1854 – 1928)
• Suite aus » Das schlaue Füchslein« (1922 – 23)

Daniel Schnyder (geb. 1961)
• Konzert für Posaune und Orchester

Peter I. Tschaikowsky (1840 – 1893)
• Sinfonie Nr. 6 h-moll op. 74 » Pathétique « (1893)

Info/Karten:
Siegen / Apollo-Theater
Telefon: 02 71. 7 70 27 72 0
theaterkasse@apollosiegen.de
s://www.apollosiegen.de/karten
Erstes Auswahlkonzert für die Position des neuen Chefdirigenten der PhilSW

Einführungsvortrag Di / 30-Okt-2018 / 18 Uhr / Museum für Gegenwartskunst mit Hans-André Stamm

Dirigent: Ido Arad
Solist: Frederic Belli (Posaune)

Gefördert von der 

»In diese Symphonie habe ich, ohne Übertreibung, meine ganze Seele gelegt« urteilte Tschaikowsky über sein letztes Werk, welches neun Tage vor seinem Tode unter seiner eigenen Leitung uraufgeführt wurde. Und: sie sollte ein Programm enthalten »von der Art, dass es für alle ein Rätsel bleiben wird«. Kein Wunder, dass große Spekulationen entstanden, ob die sechste, die noch dazu aus Sicht der meisten Sinfonien recht untypisch mit einem klagenden langsamen letzten Lamentoso scheinbar im Nichts verschwindet, im Zusammenhang mit dem Tode zu sehen wäre. Bei der Uraufführung kam das Werk zunächst nicht besonders gut weg – erst nach Tschaikowskys Tode begann der Siegeszug der Sinfonie.
Mit Frederic Belli kommt ein Träger des Buschpreises zurück ins Siegerland. Der Soloposaunist des SWR-Sinfonieorchesters hat sich längst in der Spitze der Posaunenwelt etabliert und war auch der Solist der europäischen Uraufführung des Posaunenkonzertes von Daniel Schnyder. Der Schweizer Komponist steht für eine ganz eigene Mischung aus moderner Musik und Jazz, Spitzenmusiker aus aller Welt führen seine Werke auf.
Bei Leos Janáček dauerte es etwas länger mit der Anerkennung, zunächst missfiel dem Publikum, dass er seinen Kollegen Smetana angriff. Dabei glühte er jedoch für seine Heimat und die Qualität seiner Musik setzte sich schließlich durch. Äußerst trickreich vertonte er die Geschichte einer Füchsin, die von einem Förster gefangen und auf dem Hof gehalten wird, bis sie fliehen kann.