Über das Konzert

Gegen Ende seines Lebens war Joseph Haydn europaweit ein Star. Ehrungen erhielt er einige, aber die Ehrendoktorwürde von Oxford stach besonders heraus. Er sagte selber, dass er „durch sie in die Bekanntschaft der ersten Männer trat“ und „Zutritt zu den größten Häusern hatte“. Zum Dank ließ er dort seine 92. Sinfonie aufführen, obwohl er sie eigentlich wohl schon nach Paris verkauft hatte. Der erst 18-jährige Richard Strauss schenkte seinem Vater Franz, der ein begnadeter Hornist war, ein Hornkonzert, welches bis heute von den Hornist:innen in aller Welt hoch geschätzt wird. Der Vater selber war nicht überall beliebt, bewahrte er sich doch zeitlebens eine gehörige Skepsis gegenüber Richard Wagner. Der erwiderte die kritischen Äußerungen mit dem oft zitierten Bonmot: „Dieser Strauss ist ein unausstehlicher Kerl, aber wenn er bläst, kann man ihm nicht böse sein“. Der Zufall, dass seiner Frau eine Melodie gefielt, brachte Edward Elgar zu seinem großen Erfolg, den Enigma-Variationen. Seine Melodie veränderte in 14 Variationen. Das geniale daran ist: in jeder davon beschreibt er einen Menschen aus seinem Umfeld und sagt augenzwinkernd dazu: „Ich habe versucht mir vorzustellen, wie der oder die „Beteiligte“ die Variation geschrieben hätte – wenn er/sie dumm genug wäre, zu komponieren“.

Musik

Joseph Haydn (1732-1809):
∙ Sinfonie Nr. 92 G-Dur „Oxford Symphony“ (1789)

Richard Strauss (1864-1949):
∙ Konzert Nr. 1 für Horn und Orchester Es-Dur op. 11 (1882/83)

Edward Elgar (1857-1934):
∙ Enigma Variationen über ein Originalthema op. 36 (1898)

Dirigent

Marzena Diakun
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Solist

Grigory Yakubovich
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Text

Titel

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