Sinfoniekonzert „Re:Form“
Datum
16. Oktober 2026, 19:30 Uhr
Spielstätte
Siegen, Apollo
Leitung
Ingmar Beck

Solistinnen und Solisten
Erik Asgeirsson (Cello)

Programm
Kevin Puts (geb. 1972)
- „Virelai after Guillaume de Machaut“ (2019)
Max Bruch (1838–1920)
- „Kol Nidrei“ für Violoncello und Orchester op. 47 (1880)
Igor Strawinsky (1882–1971)
- „Monumentum pro Gesualdo“ (1960)
Johannes Brahms (1833–1897)
- Variationen über ein Thema von Joseph Haydn B-Dur op. 56a (1837)
Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809–1847)
- Sinfonie Nr. 5 d-moll op. 107 („Reformations-Sinfonie“) (1829–30)
Beschreibung
Über die letzten Jahrhunderte veränderte sich die Musik enorm, aber zu jedem Zeitpunkt konnte sie auf ihre Weise magische Momente entstehen lassen. Das reizte auch immer wieder Komponisten, sich mit Melodien, Gedanken früherer Kollegen und markanten Ereignissen auseinander zu setzen. Und so entstand mit der Reformationssinfonie Mendelssohns ein Denkmal für Martin Luther, mit den Haydn-Variationen eine facettenreiche Musik über den Choral St. Antoni (der aber wohl doch nicht von Haydn selber stammte) oder die Bruchsche Reflektion über Kol Nidrei, dem jüdischen Gebet vor Jom Kippur.
Bei Igor Stravinsky spricht man heute sogar von seiner neoklassizistischen Periode, in der er sich mit seinen modernen Mitteln mit alter Musik auseinandersetzte. Kevin Puts dachte bei seinem Werk ähnlich, hatte aber auch ein klares Ziel vor Augen: Virelai wurde für den Amtsantritt eines anderen Musikdirektors bei seinem neuen Orchester geschrieben.
Kevin Puts:
Ich erzähle meinen Studenten oft, wie wichtig es ist, im Laufe einer langen Karriere die richtigen Leute zu finden: Schreibe die Musik, die dir am meisten am Herzen liegt, und baue dir ein unterstützendes Netzwerk von Musikern auf, die sich um dein Werk bilden.
Konzertreihe
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