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Michael Nassauer
Intendant
Tel.: 0271 303 949-0
E-Mail: nassauer@philsw.de
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8. Juli 2026 – Neue Saison, neuer Chefdirigent, neue Perspektiven
Philharmonie Südwestfalen stellt Spielzeit 2026/27 mit über 100 Veranstaltungen vor. Im Mittelpunkt stehen der neue Chefdirigent Ingmar Beck und die erste Artist in Residence des Orchesters, die Sopranistin Marie-Sophie Pollak.
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Biografien
Michael Nassauer – Intendant

Michael Nassauer (geb. 1975) begann seine musikalische Karriere als Hornist. Von 1990–93 war er Mitglied des Landesjugendorchesters Rheinland-Pfalz, von 1994–97 Mitglied des Bundesjugendorchesters und spielte aushilfsweise in vielen Orchestern. Solistisch trat er mit verschiedenen Orchestern wie der Philharmonie Südwestfalen, dem Kurpfälzischen Kammerorchester Mannheim, dem Folkwang-Kammerorchester Essen, der Neuen Philharmonie Westfalen, dem Radio-Sinfonieorchester Pilsen, der Philharmonie Baden-Baden und den Thüringer Symphonikern auf. Konzertreisen führten ihn in zahlreiche Länder.
1998 war Michael Nassauer Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes Siegen, mit Beginn der Spielzeit 1999/2000 übernahm er die künstlerische Leitung der Musikgemeinde Betzdorf-Kirchen. Seit Winter 2008/09 hat er einen Lehrauftrag an der Universität Siegen. 2013 nahm er am renommierten Kammermusikfestival in Kuhmo/Finnland teil.
Von 1999–2003 war er stellvertretender Solohornist, seit 2003 Solohornist der Philharmonie Südwestfalen. 2014 wurde er zum Intendanten dieses Orchesters ernannt. Michael Nassauer ist darüber hinaus Mitglied des Stiftungsrates der „Stiftung Philharmonie Südwestfalen“, Mitglied des Kuratoriums der B. Lambrecht Förderstiftung sowie Mitglied des Trägervereins und des Programmbeirates des Apollo-Theaters Siegen. Von 2018 bis 2026 war er zudem Mitglied des Bundesfachausschusses Bildung des Deutschen Musikrates.
Ingmar Beck – Chefdirigent

Ingmar Beck ist seit September 2026 Chefdirigent der Philharmonie Südwestfalen. Er prägt die künstlerische Ausrichtung des Orchesters mit klarer programmatischer Linie und einem breit gefächerten sinfonischen Repertoire von der Barockzeit bis ins 21. Jahrhundert.
Zuvor war Beck Kapellmeister am Landestheater Linz. Dort dirigierte er unter anderem Premieren von Mozarts Zauberflöte, Händels Rinaldo, Giuseppe Scarlattis I portentosi effetti della madre natura sowie die Uraufführung von Reinhard Febels Benjamin Button. Darüber hinaus leitete er u. a. Vorstellungen von Strauss‘ Der Rosenkavalier, Korngolds Die tote Stadt, Webers Der Freischütz, Beethovens Fidelio, Werken von Leoš Janáček sowie weiteren zentralen Werken des Opernrepertoires. Insgesamt dirigierte er zehn Opern-Uraufführungen, darunter Produktionen an der Hamburgischen Staatsoper, am Landestheater Linz sowie mit den Nürnberger Symphonikern. Beck gastierte an internationalen Bühnen wie der Hamburgischen Staatsoper, der Opéra de Lyon, der Canadian Opera Company in Toronto sowie bei den Bregenzer Festspielen. Er arbeitete mit Orchestern wie dem Bruckner-Orchester Linz, den Symphonikern Hamburg, den Nürnberger Symphonikern, der Klassischen Philharmonie Bonn, dem Orchester recreation (styriarte Graz), dem Swedish Radio Symphony Orchestra und dem Orchestre de Paris.
Ausgezeichnet wurde er mit dem Aspen Conducting Prize sowie dem „Robert J. Harth Conductor Prize“ beim Aspen Music Festival (USA). Zudem erhielt er den Publikumspreis beim Operettenwettbewerb der Oper Leipzig.
Seine musikalische Ausbildung erhielt er nach seiner Zeit bei den Augsburger Domsingknaben im Violoncellostudium in Weimar sowie im Dirigierstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Prof. Mark Stringer (Abschluss mit Auszeichnung 2016). Wichtige künstlerische Impulse erhielt er unter anderem von Daniel Harding, Daniele Rustioni, Bernard Labadie und Robert Spano sowie als Stipendiat der Wiener Philharmoniker, des Dirigentenforums des Deutschen Musikrats, der Richard-Wagner-Stiftung und der „Akademie Musiktheater heute“ der Deutschen Bank Stiftung.
In der Saison 2026/27 kehrt Ingmar Beck als Gastdirigent an das Landestheater Linz zurück, dirigiert das Brandenburgische Staatsorchester und debütiert im Concertgebouw Amsterdam mit der Philharmonie Südwestfalen. Zudem ist er Gründer des Wiener Kammerorchesters „Concerto Sacro“ sowie des Münchner Barockorchesters „Asam Classical Soloists“.
Marie-Sophie Pollak – Artist in Residence

Als erste Artist in Residence der Philharmonie Südwestfalen prägt die Sopranistin Marie-Sophie Pollak die Saison 2026/27 in mehreren Facetten – unter anderem beim Weihnachts- und Barockkonzert, in der Kammermusik sowie in einem Meisterkurs in Kooperation mit der Universität.
Marie-Sophie Pollak, in Bietigheim-Bissingen geboren, studierte an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Gabriele Fuchs und schloss ihr Diplom mit Auszeichnung ab. Bereits während des Studiums debütierte sie bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik als Vespetta in Telemanns Pimpinone oder Die ungleiche Heirat – seither hat sie sich als herausragende Interpretin Alter Musik etabliert. Mit ihrem besonders klaren und leuchtenden Sopran verleiht sie den Oratorien von Bach bis Mendelssohn eine besondere Tiefe. Ihre stilistische Vielseitigkeit macht sie zu einer gefragten Künstlerin an international bedeutenden Häusern und Festivals. Besonders hervorzuheben sind ihre regelmäßigen Engagements an der Hamburger Elbphilharmonie, wo sie Mozarts c-Moll-Messe, Haydns Die Jahreszeiten und Die Schöpfung sang. Unter anderem verbindet sie eine regelmäßige Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Kent Nagano, Ivor Bolton, Justin Doyle, Gianluca Capuano und Vaclav Luks.
Gastauftritte führten sie zur Philharmonie de Montréal, zur Hamburger Staatsoper, der Berliner Philharmonie, zum Auditorio Nacional de Madrid, zum Wiener Musikverein und der Kölner Philharmonie. Bedeutende Konzertauftritte mit führenden Ensembles wie dem Freiburger Barockorchester, der Akademie für Alte Musik Berlin, Les Violons du Roy und Concerto Köln unterstreichen ihre Reputation.
Im September 2025 erschien ihre erste große Solo-CD „Bach vs. Scheibe“ beim Label Berlin Classics, aufgenommen mit dem renommierten Barockorchester Concerto Köln und Max Volbers.
Videos
Konzertmitschnitte und Eindrücke der Philharmonie Südwestfalen.
Robert Schumann: Frühlingssinfonie
Sergei Rachmaninow: Rhapsodie über ein Thema von Paganini
Strauss: Till Eulenspiegel / Charles Olivieri-Munroe
Traumpantomime aus: Hänsel und Gretel
Nikolai Rimski-Korsakow: Die Nacht vor dem Christfeste – Polonaise
Hugo Wolf: Schlafendes Jesuskind
Jon Lord & Demon’s Eye – Rehearsals Siegen 2009
Bach-Gounod: Ave Maria











